Handystrahlen – eine Gefahr für die Gesundheit?
Ob Handys schädlich für die Gesundheit sind oder nicht, ist ein seit Jahren
viel diskutiertes Thema. Denn eine Gesundheitsgefährdung wurde bis heute nicht
zweifelsfrei nachgewiesen. So steht die Mobilfunk-Strahlung in Verdacht, Krebs
zu erzeugen, genauer gesagt Hirntumore. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche
Studien angestrebt, um diesen Verdacht zu widerlegen oder zu bestätigen. Zwar konnte
in diesen Studien keine Tendenz zu mehr Gehirntumoren bei intensiver Handynutzung
festgestellt werden, eine zweifelsfreie Widerlegung steht jedoch auch noch aus,
da die entsprechenden Langzeitstudien noch fehlen.
Eine weitere Studie der WHO
aus dem Jahre 2006 kommt gleichzeitig zu dem Schluss, dass die Menschen genetisch
bedingt unterschiedliche Empfindlichkeiten Bezug nehmend auf Elektrosmog haben.
Solange die Gefahr durch Handys nicht gebannt ist – mittels überzeugender Studien
oder moderner Technik – wird empfohlen, das Mobiltelefonieren auf das Notwendige
zu beschränken. Und bei Möglichkeit auf drahtgebundene Festnetztelefone zurückzugreifen.
Ausserdem sollte das Handy bei Nichtgebrauch möglichst in einer gewissen Entfernung
platziert werden, damit Strahlungen nicht dauerhaft in den Körper gelangen können.
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